Wiederansiedlung erfolgreich: schon 33 Luchse in Rheinland-Pfalz

Nachdem der Luchs rund 200 Jahre lang im Pfälzerwald als ausgerottet galt, hatte das Landesumweltministerium mit dem Projektpartner Stiftung Natur und Umwelt 2016 mit einer Wiederansiedlung begonnen. Inzwischen leben in Rheinland-Pfalz wieder 33 Luchse – mit einer Tendenz, sich in unserem Bundesland Richtung Norden auszubreiten, wie das Landesumweltministerium auf Anfrage der GRÜNEN Landtagsfraktion berichtet. Dazu erklärt Dr. Lea Heidbreder, umweltpolitische Sprecherin:

„Das Engagement des Landesumweltministeriums für den Artenschutz zahlt sich aus. Dass wir sieben Jahre nach Beginn des Projektes schon wieder 33 Luchse in Rheinland-Pfalz zählen, ist ein unglaublicher Erfolg. Das Projekt verdeutlicht, dass gezieltes staatliches Handeln einen  entscheidenden Einfluss auf die Artenvielfalt haben kann.“

Fabian Ehmann, waldpolitischer Sprecher, ergänzt:

„Als waldreiches Bundesland ist Rheinland-Pfalz für die Wiederansiedlung des Luchses prädestiniert. Der Luchs scheint sich aus dem Pfälzerwald heraus auch wieder in andere Landesteile verbreiten zu wollen. Da der Luchs zur Fortpflanzung auf andere Luchse in seiner Nachbarschaft angewiesen ist, zeigt sich hier die Bedeutung zusammenhängender Waldgebiete. Auch in Rheinland-Pfalz gilt es deshalb, den Wald vor einer weiteren Zerschneidung und Zerstückelung zu schützen.“

Die Kleine Anfrage der GRÜNEN  Landtagsfraktion sowie die Antwort der Landesregierung finden Sie unter folgendem Link: https://dokumente.landtag.rlp.de/landtag/drucksachen/7229-18.pdf

Dr. Claudius Ruch
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