Nachtflugverbot nicht aufweichen

Den Forderungen der Fraport AG nach einer Aufweichung des Nachtflugverbotes bei besonderen Witterungsverhältnissen erteilt der Mainzer Landtagsabgeordnete Daniel Köbler eine klare Absage:

„Natürlich ist es für die Reisenden unangenehm, wenn sie ungeplant am Flughafen übernachten müssen. Die Fraport benutzt diese Situation jetzt aber als Argument, das Nachtflugverbot generell aufzuweichen. Dabei liegt es in der Verantwortung des Unternehmens den Flugplan nicht bis an die absolute Grenze des Planfeststellungsbeschlusses auszureizen und entsprechende Puffer für unvorhergesehene Verzögerungen einzuplanen“, so Köbler. „Beim Flugbetrieb ist immer mit witterungsbedingten Flugausfällen zu rechnen. Ein Gewitter ist gerade im Hochsommer nichts Ungewöhnliches und in der Regel vorhersehbar. Für solche Fälle liegt es in der Verantwortung der Fraport, Reservekapazitäten vorzuhalten ohne das Nachtflugverbot anzutasten.“
„Für die Menschen des Rhein-Main-Gebietes, die schon wegen des Gewitters keinen Schlaf gefunden haben, ist es nicht zumutbar, dann noch die Fehlplanungen der Fraport ausbaden zu müssen. Der Schutz vor Lärm und die Gesundheit der Bevölkerung müssen hier Vorrang haben.“

Dr. Claudius Ruch
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