Alternativtrasse und kurzfristiger Lärmschutz im Mittelrheintal

Das Bundesverkehrsministerium hat laut Medienberichten angekündigt, nun doch eine Machbarkeitsstudie für die Alternativtrasse Mittelrheintal beauftragen zu wollen. Dazu erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion, Jutta Blatzheim-Roegler:

„Wir begrüßen es, dass man nun offenbar auch im Bundesverkehrsministerium endlich zur Vernunft gekommen ist und eine Machbarkeitsstudie für die Güteralternativtrasse Mittelrheintal beauftragen will. Bis daraus allerdings Maßnahmen resultieren, die den lärmgebeutelten Menschen vor Ort tatsächlich Erleichterung verschaffen, vergehen voraussichtlich noch viele Jahre. Um den Anwohnerinnen und Anwohnern der Mittelrheintalstrecke auch kurzfristig zu helfen, braucht es Lösungen, die schneller greifen. Wir fordern deshalb, auch unabhängig von den Ergebnissen einer Machbarkeitsstudie längst überfällige, effektive Lärmschutzmaßnahmen zu ergreifen.

Wie bereits im Plenarantrag der Ampelfraktionen im Februar gefordert, eignen sich hierfür neben Lärmschutzwänden zum Beispiel Schienenstegsdämpfer und Lärmsanierungen an den Gleisen. Auch die Modernisierung des Fuhrparks der Deutschen Bahn und die Umrüstung der Güterwaggons auf leisere Bremssohlen kann maßgeblich zu einer Eindämmung des Lärms beitragen. Anreize, solche Lärmschutzmaßnahmen zügig umzusetzen, könnte die Einführung lärmabhängiger Trassenpreise schaffen. Unabhängig davon fordern wir Geschwindigkeitsbegrenzungen und Nachtfahrverbote für laute Güterzüge.“

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