Mit steigenden Temperaturen und häufigeren Hitzewellen ist künftig mit einer weiteren Zunahme hitzebedingter Schäden und Einschränkungen zu rechnen. Angesichts des bereits bestehenden Sanierungsbedarfs stellt die Hitzebelastung eine zusätzliche Herausforderung für den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur dar. Eine leistungsfähige und resiliente Verkehrsinfrastruktur ist jedoch wesentliche Voraussetzung für eine verlässliche Mobilität und einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort. Gerade für Rheinland-Pfalz als Land, das besonders stark von den Folgen der Erderhitzung betroffen ist und über ein dichtes Verkehrsnetz verfügt, ist eine Auswertung der Auswirkungen der jüngsten Hitzewelle notwendig, um daraus den weiteren Handlungsbedarf abzuleiten.
Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:
- Welche hitzebedingten Schäden an Fahrbahnen sind infolge der jüngsten Hitze-welle in Rheinland-Pfalz aufgetreten (bitte nach Bundes- und Landesstraße gliedern)?
- Welche hitzebedingten Schäden sind infolge der jüngsten Hitzewelle auf dem Schienenstreckennetz in Rheinland-Pfalz aufgetreten?
- Wie hoch schätzt die Landesregierung die Kosten für die Instandsetzung der in Frage 1 und 2 entstandenen Schäden (bitte nach Fahrbahn und Bahntrasse gliedern)?
- Inwieweit haben hitzebedingte Schäden an der Verkehrsinfrastruktur zu Personen oder Sachschäden bzw. zu Beeinträchtigungen des Straßen- und Schienenverkehrs geführt?
- Welche baulichen oder technischen Maßnahmen können nach Auffassung der Landesregierung dazu beitragen, das Straßen- und Schienennetze in Rheinland-Pfalz künftig besser gegen die Auswirkungen von Hitze und Extremtemperaturen zu schützen?
- Welche Konsequenzen zieht die Landesregierung aus den Erfahrungen der jüngsten Hitzewelle für den Bau und den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur in Rheinland-Pfalz?
- Wie unterstützt bzw. fördert die Landesregierung die Kommunen bei der klimaresi-lienten Planung der Verkehrsinfrastruktur sowie bei der Vorsorge gegen hitzebe-dingte Schäden?