Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:
- Welche Mengen an Ammoniumstickstoff und Ammoniak sind nach Kenntnis der Landesregierung seit der Störung in den Rhein eingeleitet worden bzw. liegen dort vor?
- Seit wann ist die BASF-Kläranlage wieder vollständig funktionsfähig und arbeitet mit uneingeschränkter biologischer Reinigungsleistung?
- Inwieweit liegen der Landesregierung Informationen über die Ursachen der einge-schränkten Nitrifikationsleistung der Kläranlage vor?
- Welche behördlichen und betrieblichen Messungen bzw. Kontrollen wurden bislang durchgeführt?
- Wie beurteilt die Landesregierung den Vorfall im Hinblick auf das Gefährdungspo-tenzial der erhöhten Ammoniumeinleitungen für die Umwelt, insbesondere für die Fischpopulation und weitere Wasserorganismen im Rhein?
- Welche Konsequenzen zieht die Landesregierung aus dem Vorfall an der BASF-Kläranlage für den Umgang mit industriellen Einleitungen in Zeiten zunehmender Erderhitzung mit steigenden Wassertemperaturen und häufigeren Niedrigwasserphasen?
- Wie hoch ist nach Kenntnis der Landesregierung der finanzielle Schaden, der durch die Einleitung erhöhter Mengen Ammoniumstickstoff verursacht wurde?