Vor diesem Hintergrund fragen wir die Landesregierung:
- Wie viele Beschäftigte sind an den vier auf der Prüfliste stehenden Galeria-Stand-orten in Rheinland-Pfalz (Bad Kreuznach, Koblenz, Mainz, Speyer) jeweils tätig, und wie viele davon in Ausbildung?
- Liegen der Landesregierung Erkenntnisse darüber vor, ob und in welchem Umfang an diesen Standorten bereits Kurzarbeit beantragt oder in Anspruch genommen wurde?
- Steht die Landesregierung im Austausch mit Galeria, den Betriebsräten oder der Gewerkschaft ver.di hinsichtlich möglicher Beschäftigungssicherung an den betroffenen Standorten?
- Welche Unterstützungsangebote (z. B. Transfergesellschaften, Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen, Beratung durch die Agentur für Arbeit) stehen für den Fall von Schließungen oder Personalabbau bei Galeria in Rheinland-Pfalz bereits zur Verfügung bzw. sind vorbereitet?
- Welche Erfahrungen liegen aus vorherigen Galeria-Standortschließungen bzw. -Insolvenzverfahren in Rheinland-Pfalz hinsichtlich der Vermittlung ehemaliger Beschäftigter in neue Beschäftigungsverhältnisse vor?
- Liegen der Landesregierung Erkenntnisse darüber vor, ob die vier in Rheinland-Pfalz auf der Prüfliste stehenden Galeria-Filialen auch unter Berücksichtigung der jeweiligen Mietkonditionen operativ profitabel wirtschaften?
- Welche Unterstützungsmöglichkeiten bietet die Landesregierung betroffenen Kommunen für die Entwicklung und Umsetzung von Nachnutzungskonzepten für großflächige Einzelhandelsimmobilien, wie bspw. Kaufhäuser oder Einkaufszentren, an?