„Studieren darf nicht am Geldbeutel der Eltern scheitern. Starke Studierendenwerke leisten mit bezahlbarem Mensaessen, Wohnheimplätzen und niedrigschwelligen Beratungsangeboten einen unverzichtbaren Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit. Planungssicherheit für die Studierendenwerke und gezielte Investitionen in Mensen, Wohnheime und psychosoziale Beratung sind deshalb eine Grundvoraussetzung für die Bildungsgerechtigkeit an den Hochschulen.
Doch steigende Personal-, Energie- und Lebensmittelkosten setzen die Studierendenwerke unter Druck. Rheinland-Pfalz liegt bei den laufenden Landeszuschüssen für Studierendenwerke deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Gleichzeitig haben alleine die Preise für Lebensmittel laut Verbraucherzentrale seit 2021 um 30 Prozent angezogen. Die Landesregierung muss dringend nachjustieren und eine bedarfsgerechte Finanzierung der Studierendenwerke sicherstellen. Die steigenden Kosten dürfen auf keinen Fall auf die Studierenden abgewälzt werden. Gerade Studierende, die nicht auf familiäre Unterstützung zählen können, sind auf diese Angebote angewiesen.
Dazu kommt: Hochschulen sind nicht nur Orte des Lernens, sondern auch des Lebens und der Begegnung. Moderne Mensen und Wohnheime stärken den Austausch und die Gemeinschaft auf dem Campus. Auch hierzu leisten die Studierendenwerke einen entscheidenden Beitrag.“
Hintergrund
Rheinland-Pfalz liegt bei den laufenden Landeszuschüssen für Studierendenwerke deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Auf Grundlage des Zahlenspiegels des Deutschen Studierendenwerks 2024/2025 ergeben sich rechnerisch 53,86 Euro pro betreuter studierender Person gegenüber bundesweit 80,91 Euro.
Presse
Studierendenwerke stärken, Bildungsgerechtigkeit sichern
Zum GRÜNEN Plenarantrag „Bildungsgerechtigkeit ernst nehmen – Studierendenwerke stärken“ erklärt Dr. Lea Heidbreder, hochschulpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion:
Florian Sparwasser
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