Initiative Anfrage

Zukunft der digitalen Verwaltung von Schulgeldern an Schulen in Rheinland-Pfalz

Mit der Einführung der Schulgirokonten hat das Land Rheinland-Pfalz eine rechtssichere Grundlage für die Verwaltung schulischer Gelder geschaffen. Da künftig zahlreiche unterschiedliche Zahlungsströme – etwa für Klassen- und Studienfahrten, Schüleraustausche oder Schulveranstaltungen – über ein Schulgirokonto verwaltet werden, kommt einer praktikablen digitalen Verwaltung besondere Bedeutung zu. Im Bildungsausschuss hat die Landesregierung über die Erprobung der Software „Klassengeld“ an Pilotschulen berichtet und auf eine Finanzierung der Lizenzen bis Ende des Jahres 2026 hingewiesen.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Landesregierung:

  1. An wie vielen Schulen in Rheinland-Pfalz wird oder wurde die Software„Klassengeld“ eingesetzt, gegliedert nach Schulformen?
  2. Welche Erfahrungen wurden im Rahmen der Pilotphase mit der Software „Klassengeld“ an den Schulen gesammelt?
  3. Welche Schlussfolgerungen zieht die Landesregierung aus den Ergebnissen der Pilotphase für den weiteren Einsatz der Software „Klassengeld“?
  4. Beabsichtigt die Landesregierung, die Finanzierung und Bereitstellung der Software „Klassengeld“ über das Jahr 2026 hinaus fortzuführen?
  5. Plant die Landesregierung, die Software „Klassengeld“ künftig allen öffentlichen Schulen in Rheinland-Pfalz zur Verfügung zu stellen?
  6. Bis wann beabsichtigt die Landesregierung, über den zukünftigen Einsatz von „Klassengeld“ sowie weitere Unterstützungsmaßnahmen für die digitale Verwaltung von Schulgeldern zu entscheiden und die Schulen darüber zu informieren?
  7. Welche sonstigen Maßnahmen oder Unterstützungsangebote plant die Landesregierung, um die digitale Verwaltung der Schulgelder auf den Schulgirokonten zu erleichtern?