In seiner Rede im Landtag Rheinland-Pfalz am 29.01.2026 beschreibt Josef Winkler Antisemitismus als reale Gefahr für Menschen und Demokratie. Seit dem 7. Oktober 2023, so macht er deutlich, habe sich der Hass auf der Straße, im Netz, in Schulen und Hochschulen sowie vor Synagogen verschärft. „Jüdisches Leben gehört zur Rheinlandpfalz und zwar ohne Wenn und Aber“, sagt Josef Winkler, Sprecher für Integration.
Warum bleibt Antisemitismus ein akutes Problem?
Josef Winkler betont, dass Antisemitismus in vielen Formen auftrete: als alte Verschwörung, als Hass im Netz, als Relativierung von Terror und auch als Infragestellung des Existenzrechts Israels. Für ihn ist klar, dass all das benannt und zurückgewiesen werden muss. „Wir tun das nicht aus Routine“, sagt Josef Winkler. Aus der Shoah folge Verantwortung, und daraus ergebe sich auch, dass das Existenzrecht Israels für die GRÜNEN nicht verhandelbar sei.
Was folgt daraus für Schulen und Gesellschaft?
Für Josef Winkler bleibt Bildung der Schlüssel. Lehrkräfte müssten gestärkt werden, damit sie Diskriminierung und Gewalt erkennen und sicher handeln können. Wissen, Fortbildung und klare Ansprechpartner seien dafür entscheidend. Das gelte für Schulen und Hochschulen ebenso wie für andere gesellschaftliche Bereiche. „Haltung zeigt sich aus unserer Sicht nicht im einmaligen Beschluss, sondern Haltung zeigt sich in den Taten, die daraus folgen“, sagt Josef Winkler.