Initiative Anfrage

Aktuelle Situation der psychosozialen Beratung und Betreuung von Studierenden

Seit dem Wintersemester 2023/2024 unterstützt das Land die Studierendenwerke in ihrer Aufgabe, psychosoziale Beratung für die Studierenden bereitzustellen. Gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Resilienzforschung Mainz wurde zunächst das Modellprojekt „Gesund studieren“ aufgelegt, um zu untersuchen, wie sich psychische Belastungsfaktoren realisieren lassen und Studierende in mentalen Krisensituationen bestmöglich unterstützt werden können.

Mit dem Doppelhaushalt 2025/2026 wurden jährlich 450 000 Euro bereitgestellt, um die psychosozialen Beratungsstellen an den Hochschulen im Land zu unterstützen.
Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:

  1. Welche Erkenntnisse und Angebote, die aus der Studie „Gesund studieren“ erwachsen sind, werden durch die Studierendenwerke fortgeführt (bitte aufschlüsseln nach Studierendenwerken)?
  2. Wie wurden die zusätzlichen Mittel für die psychosozialen Beratungsstellen der Studierendenwerke vor Ort eingesetzt (bitte aufschlüsseln nach Studierendenwerken)?
  3. Welche zusätzlichen Kapazitäten oder Angebote wurden durch die zusätzlichen Mittel in den psychosozialen Beratungsstellen geschaffen?
  4. Wie haben sich die Wartelisten der psychosozialen Beratungsstellen im Vergleich zum Vorjahr entwickelt (bitte aufschlüsseln nach Studierendenwerken und unter Berücksichtigung der Wartezeit auf einen Termin)?