Parlamentarische Initiativen

Wir wollen, dass die Bürgerinnen und Bürger über unsere Arbeit im Parlament von Rheinland-Pfalz auf dem Laufenden sein können. An dieser Stelle veröffentlichen wir deshalb unsere parlamentarischen Initiativen. Dabei handelt es sich etwa um Anträge, Kleine Anfragen und Gesetzentwürfe, die wir ins Plenum des Landtags einbringen. Wir stellen aber auch Berichtsanträge, um Themen in den Ausschüssen des Landtags diskutieren zu können. Die jeweiligen Anträge finden Sie hier zeitnah nach ihrer Einreichung beim Landtag und begleitet durch eine kurze inhaltliche Beschreibung und Einordnung.

Berichtsantrag im Ausschuss

Verlängerung der Revisionsbegründungsfrist in umfangreichen Strafverfahren

Der rheinland-pfälzische Justizminister hat sich in der Rhein-Zeitung am 27. April 2020 dahingehendgeäußert, dass er die einmonatige Revisionsbegründungsfrist in umfangreichen Fällen„rechtsstaatlich für äußert problematisch“ halte und bei der nächsten Justizministerkonferenz fürmehr Flexibilität werben möchte.

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Berichtsantrag im Ausschuss

Anlaufstelle für von sexueller Belästigung betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesregierung

Vor kurzem hat die von Ministerin Spiegel initiierte Anlaufstelle für von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesregierung ihre Arbeit aufgenommen. Die Anlaufstelle soll Betroffenen die Möglichkeit qualifizierter Beratung in einem vertraulichen Rahmen sowie Unterstützung bei der Frage nach weiteren Schritten bieten.

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Berichtsantrag im Ausschuss

Verfassungsschutzbericht 2019

Am 25. Mai 2020 stellten der rheinland-pfälzische Innenminister und der Leiter der Verfassungsschutz-behörde in Rheinland-Pfalz den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2019 vor. Der Verfassungs-schutz beobachtet extremistische und sicherheitsgefährdende Bestrebungen und wertet diese aus. Er fungiert somit als „Frühwarnsystem“ unseres freiheitlichen demokratischen Rechtsstaates. In seinem jährlich erscheinenden Bericht werden die wesentlichen Entwicklungen des jeweils vergangenen Jahres für die Öffentlichkeit dargestellt.

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Berichtsantrag im Ausschuss

,Flügel‘ der AfD Beobachtungsfall für den Verfassungsschutz

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat die Teilorganisation der AfD „Der Flügel" zum Beobachtungsfall erhoben. Es liegen demnach hinreichend gewichtige tatsächliche Anhaltspunkte vor, dass es sich beim „Flügel" um einen Zusammenschluss mit rechtsextremen Bestrebungen handele. Im Januar 2019 wurde der „Flügel" zusammen mit der „Jungen Alternative" der AfD vom BfV bereits zu Verdachtsfällen erklärt. Infolge der Einstufung als Beobachtungsfall kann der Verfassungsschutz nachrichtendienstliche Mittel gegenüber Anhängern der Teilorganisation der AfD verwenden. Zuvor war eine systematische Beobachtung überwiegend ohne geheime Mittel zur Nachrichtenbeschaffung möglich.

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Berichtsantrag im Ausschuss

Pflegebonus

Nach dem Beschluss der Bundesregierung haben Bundestag und Bundesrat eine Corona-Prämie für Beschäftigte in der Pflege beschlossen. Alle Beschäftigten in der Altenpflege erhalten 2020 einen gestaffelten Anspruch auf eine einmalige Sonderleistung. Der Bund stellt die Finanzierung des Corona-Bonus in Höhe von bis zu 1000 Euro sicher, die Bundesländer und die Arbeitgeber in der Pflege können den Bonus auf 1500 Euro aufstocken.

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Berichtsantrag im Ausschuss

Sachstand Corona-App

Bereits Anfang März hat das Robert-Koch-Institut (RKI) auf Weisung des BMG das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut beauftragt, eine Corona-Warn-App für Deutschland zu erstellen, um bei der Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie zu helfen. Dabei gab es von Anfang an die Vorgabe, den Datenschutz und die Privatsphäre aller zu gewährleisten. Mit Hilfe von Institutionen wie dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und weiteren Firmen wurde dann in kurzer Zeit eine App entwickelt, die bereits Mitte April fertiggestellt wurde und auch europaweit Anklang fand.

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Berichtsantrag im Ausschuss

Instrumentalisierung der Corona-Pandemie durch Rechtsextreme

In zahlreichen Städten Deutschlands kommt es immer wieder zu Desinformationskampagnen zur Corona-Pandemie. Medienberichten zufolge besteht in der Politik sowie bei der Polizei die Sorge, dass solche Kundgebungen von Extremisten unterwandert und für verfassungsfeindlichen Zwecke instrumentalisiert werden. Weil bei den Kampagnen verschiedene Personengruppen wie zum Beispiel Verschwörungstheoretiker und sogenannte Impfgegner zusammenkommen, können sie einen breiten Nährboden für extremistisches Gedankengut darstellen. Zuletzt wies der Präsident des Bundeskriminalamts darauf hin, dass es vor allem aus dem rechten Spektrum Versuche gebe, bürgerliche Proteste zu kapern.

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Anfrage

Erneuerbare Energien in der Pfalz

Die Monate Januar bis März 2020 waren in Europa laut Deutschem Wetterdienst vom 15. April 2020 das wärmste erste Quartal seit 100 Jahren. Der extrem regenarme April setzt diese besorgniserregende Entwicklung fort, und ein erneuter Dürresommer wird befürchtet. Diese Entwicklung zeigt einmal mehr, dass der Klimawandel eine konkrete Gefahr für die Menschheit darstellt. Besonders betroffen ist auch die Pfalz mit ihrem hohen Anteil an Landwirtschaft und dem Pfälzer Wald.

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Berichtsantrag im Ausschuss

Bundes- und Landesmittel zur Unterstützung digitalen Unterrichts während der Corona-Krise

Am 22. April 2020 einigten sich die Regierungsparteien im Bund gemeinsam mit den Ländern darauf, Schülerinnen und Schülern während der Corona-Krise beim digitalen Unterricht zu unterstützen. 500 Millionen Euro sollen hierfür bereitgestellt werden. Damit können mobile Endgeräte beschafft und an diejenigen Schülerinnen und Schüler ausgeliehen werden, die beim Lernen zuhause bislang nicht auf eine entsprechende Ausstattung zurückgreifen konnten.

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Berichtsantrag im Ausschuss

Leitlinien zur weiteren Öffnung der Kindertagesstätten

Am 20. Mai 2020 haben Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und die Vertreterinnen und Vertreter der Kita-Spitzen in Rheinland-Pfalz die Leitlinien zur schrittweisen Öffnung der Kitas in Rheinland-Pfalz vorgestellt. Ab Anfang Juni soll es in den Kitas wieder einen eingeschränkten Regelbetrieb geben und die Kinder sollen wieder phasen- oder tageweise in die Kitas zurückkehren.

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