Parlamentarische Initiativen

Wir wollen, dass die Bürgerinnen und Bürger über unsere Arbeit im Parlament von Rheinland-Pfalz auf dem Laufenden sein können. An dieser Stelle veröffentlichen wir deshalb unsere parlamentarischen Initiativen. Dabei handelt es sich etwa um Anträge, Kleine Anfragen und Gesetzentwürfe, die wir ins Plenum des Landtags einbringen. Wir stellen aber auch Berichtsanträge, um Themen in den Ausschüssen des Landtags diskutieren zu können. Die jeweiligen Anträge finden Sie hier zeitnah nach ihrer Einreichung beim Landtag und begleitet durch eine kurze inhaltliche Beschreibung und Einordnung.

Berichtsantrag im Ausschuss

Neu eingerichteter Beirat in der AfA Speyer

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat mit Schreiben vom 29. Mai 2018 beantragt, folgenden Punkt gemäß § 76 Abs. 2 GOLT auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Familie, Jugend, Integration und Verbraucherschutz zu setzen:

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Anfrage

Denkmalzone Kurpark Bad Neuenahr

Die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz führt den Kurpark Bad Neuenahr als Denkmalzone. Sie umfasst ein Ensemble, in dem die nach den Entwürfen von Peter Josef Lenné gestaltete Gar tenanlage eine geglückte Symbiose mit den aus dem Geiste des Bauhauses errichteten Bauten Hermann Weisers eingeht.

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Berichtsantrag im Ausschuss

Ergebnisse der Bolognakonferenz

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat mit Schreiben vom 28. Mai 2018 beantragt, folgenden Punkt gemäß § 76 Abs. 2 GOLT auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur zu setzen:

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Bericht aus dem Plenum

Gewässerschutz und Einbürgerungsquote – GRÜNE Themen im Maiplenum

In diesem Plenum haben wir mit unserer Aktuellen Debatte das Thema Artenschutz erneut in den Fokus gerückt: diesmal mit Blick auf unsere Gewässer. Rheinland-Pfalz ist führend beim Gewässerschutz. Mit der Aktion Blau Plus des Umweltministeriums soll eine ganzheitliche und funktionelle Entwicklung der Gewässer erreicht werden. Mithilfe der Einnahmen aus dem Wassercent können Maßnahmen ergriffen werden, die ein gutes Selbstreinigungs- und Regenerationsvermögen unserer Bäche und Flüsse ermöglichen und funktionierende Ökosysteme mit typischem artenreichem Tier- und Pflanzenbestand aufbauen. Im Rahmen der mündlichen Anfragen hat Staatssekretärin Christiane Rohleder zur Entwicklung der Zahlen bei den Einbürgerungen berichtet. Unsere demokratische Gesellschaft braucht Zuwanderinnen und Zuwanderer, die an der politischen Willensbildung teilhaben und an Wahlen teilnehmen. Eine vollständige Teilhabemöglichkeit hat in Deutschland aber nur, wer deutsche Staatsbürgerin oder deutscher Staatsbürger ist. Deshalb begrüßen wir die neuesten Zahlen der Einbürgerungen in Rheinland-Pfalz und damit im Jahr 2017 konkret 5.881 neue StaatsbürgerInnen. Integration wird durch Einbürgerung gefördert, z.B. über Zugang zu Berufen, die nur mit bestimmter Staatsangehörigkeit ergriffen werden können. Weitere Themen der Aktuellen Debatten waren der Zuschlag der Bundesgartenschau für das Mittelrheintal oder die Kritik der Landräte an der Reform des kommunalen Finanzausgleichs. Wir GRÜNE freuen uns auf die Bundesgartenschau, mit ihr kann das Mittelrheintal attraktiv belebt werden. Bei der Kritik der Landräte an der Reform des kommunalen Finanzausgleichs sind wir klar: Die zusätzlichen Mittel sollen vor allem dahin fließen wo die meisten Sozialausgaben anfallen. Das sind die kreisfreien Städte und finanzschwachen Landkreise. Mehr Geld bekommt wer den höchsten Bedarf hat. Für uns sind hier die Zahlen) ausschlaggebend und die sind eindeutig. Der Bedarf ist in den Städten groß. Auch ein wichtiges Gesetz wurde im Maiplenum verabschiedet – das Landeswaldgesetz. Anlass für diese Gesetzesänderung waren wettbewerbsrechtliche Bedenken des Bundeskartellamtes gegenüber einer gemeinsamen Vermarktung von Holz aus dem Staatswald und nichtstaatlichen Wäldern. Die Lösung ist die Entwicklung eigenständiger kommunaler Holzverkaufsstrukturen. Mit diesem Gesetz schaffen wir Rechtssicherheit für Kommunen und Privatwaldbesitzer und schützen das Land vor möglichen Regressforderungen. Gemeinsam mit unseren Koalitionspartnern haben wir einen Antrag zur Weiterentwicklung unserer demokratischen Kultur in Rheinland-Pfalz auf die Tagesordnung gesetzt. Historische Ereignisse wie die Mainzer Republik und das Treffen auf dem Hambacher Schloss entfalten bis heute Wirkung. Sie erinnern uns daran, dass unsere Demokratie einst gegen große Widerstände erkämpft werden musste. Wir haben die Verpflichtung, sie zu verteidigen und weiterzuentwickeln. Mit der Enquete-Kommission „Bürgerbeteiligung“ haben wir Wege diskutiert und Vorschläge erarbeitet, wie Demokratie vorangebracht werden kann. Wir wollen die Hürden für die direkte Demokratie senken, Kinder und Jugendliche stärker als bislang über den Wert der Demokratie aufklären und die Mitbestimmungsrechte an den Schulen stärken. Ein weiterer wichtiger Punkt ist und bleibt für uns die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre. Die Erfahrungen aus den Wahlen in anderen Bundesländern zeigen klar und deutlich den positiven Einfluss einer Senkung des Wahlalters auf die Wahlbeteiligung. Mit ihrer Blockadehaltung bei diesem Thema gegen alle Empirie und guten Argumente erweist die CDU der Demokratie im Land einen Bärendienst. Es ist ganz klar: Wer eine lebendige Demokratie fördern will, muss das Wahlalter senken.

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Berichtsantrag im Ausschuss

Initiative Lebendige Moselweinberge

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat mit Schreiben vom 28. Mai 2018 bean-tragt, folgenden Punkt gemäß § 76 Abs. 2 GOLT auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen:

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Berichtsantrag im Ausschuss

Teilnahme von rheinland-pfälzischen Athletinnen und Athleten an den Special Olympics

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat mit Schreiben vom 24. Mai 2018 bean-tragt, folgenden Punkt gemäß § 76 Abs. 2 GOLT auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen:

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Berichtsantrag im Ausschuss

Erzieher in rheinland-pfälzischen Kindertagesstätten

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat mit Schreiben vom 24. Mai 2018 bean-tragt, folgenden Punkt gemäß § 76 Abs. 2 GOLT auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen:

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Anfrage

Rechte von transidenten und intersexuellen Menschen stärken – Bundesrats initiative aus Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz startet eine Bundesratsinitiative, mit der die Bundesregierung aufgefordert werden soll, das Transsexuellengesetz durch ein modernes Gesetz zur Anerkennung der Geschlechtsidentität und zum Schutz der Selbstbestimmung bei der Geschlechtszuordnung zu ersetzen. Die Initiative beruft sich dabei auch auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum dritten Geschlecht.

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Anfrage

Kommunale Partnerschaften als entwicklungspolitisches Instrument

Kommunale Partnerschaften mit Partnern in Ländern des globalen Südens zeichnen sich aus durch Bürgernähe und den direkten Kontakt zwischen Menschen verschiedener Nationen. Sie bilden gesellschaftliche Brücken, bauen Vorurteile ab und ermöglichen sozialen, politischen sowie kulturellen Austausch. Kommunale Partnerschaften sind somit ein wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung. Partnerschaften werden lebendig durch den direkten Kontakt der Bürgerinnen und Bürger der beteiligten Kommunen, wie er z. B. bei Schüler- bzw. Studentenaustauschen stattfindet.

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Anfrage

Resistenzen in der Landwirtschaft

Immer wieder kommt es zu Resistenzen von Schädlingen, Unkräutern und Krankheitserregern gegenüber Herbiziden und Insektiziden in der Landwirtschaft. Die Natur passt sich über die Jahre den angewandten Mitteln an. Allerdings hat die Landwirtschaft einen Einfluss auf die Geschwindigkeit der Entwicklung und das Ausmaß der Resistenzen, sodass ihr eine herausgehobene Rolle in der Vermeidung dieser zukommt. Dabei hat die Entwicklung von Resistenzen auch negative Auswirkungen auf die Landwirtschaft in Rheinland-Pfalz.

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