Parlamentarische Initiativen

Wir wollen, dass die Bürgerinnen und Bürger über unsere Arbeit im Parlament von Rheinland-Pfalz auf dem Laufenden sein können. An dieser Stelle veröffentlichen wir deshalb unsere parlamentarischen Initiativen. Dabei handelt es sich etwa um Anträge, Kleine Anfragen und Gesetzentwürfe, die wir ins Plenum des Landtags einbringen. Wir stellen aber auch Berichtsanträge, um Themen in den Ausschüssen des Landtags diskutieren zu können. Die jeweiligen Anträge finden Sie hier zeitnah nach ihrer Einreichung beim Landtag und begleitet durch eine kurze inhaltliche Beschreibung und Einordnung.

Anfrage

Datenverarbeitung und Künstliche Intelligenz in Fahrzeugen

Die Digitalisierung sorgt auch in der Automobilindustrie für eine Vielzahl von Innovationen und Entwicklungen bis hin zum autonomen Fahren. Um Hindernisse zu umfahren oder die kürzeste Strecke zu berechnen, arbeiten Fahrassistenz- und Navigationssysteme mit Algorithmen. Künstliche Intelligenz spielt auch im modernen Auto eine wesentliche Rolle. Grundlage für diese Neuerungen ist immer das Erheben und Analysieren von Daten. Im vernetzten und internetfähigem Auto fallen daher erhebliche Datenmengen über Zustand, Bewegungen und Umgebung des Fahrzeugs an. Darüber hinaus werden teilweise sensible Daten über das Verhalten der Fahrenden erhoben.

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Berichtsantrag im Ausschuss

Politische Bildung im europäischen Raum – Idee einer Europäischen Zentrale für politische Bildung

Im Zuge anhaltender Konflikte und Herausforderungen im Euro-Raum ist positive Le-gitimität und Transparenz der Staatengemeinschaft ein zunehmend wichtig werdender Bestandteil der Arbeit der Europäischen Union. Insbesondere in Rheinland-Pfalz mit seinen Grenzgebieten an die EU-Staaten Frankreich und Luxemburg könnte eine eu-ropäische Bildungsinstitution einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Vertiefung des Europäischen Bewusstseins der Bürgerinnen und Bürger darstellen. Der Aufbau einer Europäischen Zentrale für politische Bildung oder auch die enge Zusammenar-beit im Bereich politische Bildung in der Großregion könnte diese Lücke füllen. Der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, äußerte sich auf einer Fachtagung 2014 sehr positiv zu diesem Vorhaben:

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Bericht aus dem Plenum

Sachstand zur strafrechtlichen Aufarbeitung der sexuellen Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche in Rheinland-Pfalz

Zwischen Dezember 2018 und Januar 2019 erfolgten Gespräche zum sexuellen Miss-brauch in der katholischen Kirche zwischen der Generalstaatsanwaltschaft in Koblenz und den Generalvikariaten der Bistümer Mainz, Trier, Limburg und Köln. Infolgedessen übersandten die Bistümer Mainz, Trier und Limburg Listen mit Verdachtsfällen an rheinland-pfälzische Staatsanwaltschaften. Diese nahmen eine strafrechtliche Würdi-gung der Fälle vor. In 80 von insgesamt 91 Fällen sahen die Staatsanwaltschaften von der Einleitung von Ermittlungsverfahren ab, weil die Verdachtsfälle entweder verjährt waren, die Tatverdächtigen verstorben sind oder kein Anfangsverdacht vorlag. Zum Zeitpunkt Mai 2019 waren noch elf Prüfvorgänge bei rheinland-pfälzischen Staatsan-waltschaften anhängig.

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Berichtsantrag im Ausschuss

Neue Prostituiertenberatungsstelle A.R.A. in Trier

Am 28. November 2019 hat die vom Frauenministerium geförderte neue Prostituiertenberatungsstelle A.R.A. in Trier offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Die Beratungsstelle dient der Unterstützung und Beratung von Prostituierten sowie der Prävention von Risiken, denen Prostituierte oft ausgesetzt sind.

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Berichtsantrag im Ausschuss

Verbot von Konversionstherapien

Ein aktueller Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums sieht ein Verbot von Konversionstherapien für Menschen unter 18 Jahren vor. Das Verbot bezieht sich auf Behandlungen, die die sexuelle Orientierung oder die selbstempfundene geschlechtliche Identität einer Person gezielt verändern oder unterdrücken sollen. Für Menschen über 18 Jahren sieht der Entwurf weniger strikte Regelungen vor, verbietet sie also nicht in Gänze.

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Berichtsantrag im Ausschuss

Nachhaltige Beschaffung in der öffentlichen Verwaltung von Rheinland-Pfalz

Die Landesverwaltung strebt an bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. Dieses ambitionierte Ziel ist nur durch eine nachhaltige Umstellung der Auftragsvergabe und Beschaffung innerhalb der Verwaltungsstrukturen möglich. Ressourcen- und Energie-einsparungen sowie die Vermeidung von kurzlebigen Einwegprodukten und weiten Transportwegen schützen darüber hinaus nicht nur unser Klima sondern fördern auch die regionale Wertschöpfung.

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Berichtsantrag im Ausschuss

,Armutsbericht 2019‘ des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes

Der „Armutsbericht 2019“ des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, der am 12. Dezember 2019 veröffentlicht wurde, stellt zwar eine leicht sinkende Armutsquote fest, jedoch steigen die Unterschiede zwischen den Regionen in Deutschlands an. Dabei verläuft die Grenze nicht mehr zwischen Ost- und Westdeutschland. Vermehrt weisen Regionen in Westdeutschland eine steigende Armutsentwicklung auf. In Rheinland-Pfalz ist besonders die Westpfalz von Armut betroffen. Diese Region wird im Bericht in die Gruppe der „Verfestigten“ eingeordnet, die seit 2008 eine erhöhte Armutsquote vorweisen mit bis heute ansteigendem Verlauf.

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Berichtsantrag im Ausschuss

Umfrage des Verbandes der rheinland-pfälzischen Tafeln

Der Verband der rheinland-pfälzischen Tafeln hat in einer Umfrage festgestellt, dass 54.000 Menschen in Rheinland-Pfalz regelmäßig die Ausgabestellen nutzen.

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12. Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

Am 3. Dezember wurde der 12. Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration veröffentlicht. Auf Beschluss des Deutschen Bun-destages berichtet die Bundesregierung seit 1994 regelmäßig über die Lage der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Dort werden die wichtigsten Entwicklungen und Erkenntnisse im Aufgabenbereich der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration für den Zeitraum August 2016 bis April 2019 vorgestellt. Wie bewertet die Landesregierung die Erkenntnisse aus diesem Bericht?

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Psychische Gesundheit bei Schulkindern - Kinder- und Jugendreport 2019 für Rheinland-Pfalz der DAK-Gesundheit

Der Kinder- und Jugendreport 2019 der DAK-Gesundheit untersucht Schwerpunktmä-ßig die psychische Gesundheit bei Schulkindern in Rheinland-Pfalz. Für die repräsen-tative Studie hat die DAK in Zusammenarbeit mit der Universität Bielefeld alle Abrech-nungsdaten der Jahre 2016 und 2017 von mehr als 48.000 DAK-versicherten Kindern bis 17 Jahren in Rheinland-Pfalz ausgewertet. Das Schwerpunktthema „Ängste und Depressionen bei Schulkindern“ bringt dabei neue repräsentative Fakten zur psychi-schen Gesundheit.

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