Schottergärten und Verödung unserer Kommunen beenden
Schottergärten gelten sowohl im ländlichen als auch im städtischen Raum als pflegeleicht und haben sich leider zu einem Trend entwickelt. Diese Vorgärten bestehen häufig nur aus Kies, Schotter und wenigen Pflanzen. Im Vergleich zu einem bepflanzten Vorgarten fehlt sowohl eine gesunde Bodenschicht als auch eine Vielfalt an Pflanzenarten, welche unsere Städte und Dörfer als Lebensraum für unsere heimische Artenvielfalt bereichern. Nachweislich (u. a. Studien der Technischen Hochschule Bingen) sorgen diese Schotter- und Kiesflächen für innerörtliche Temperaturerhöhungen, ein verschlechtertes Mikroklima und eine ökologische Verödung unserer Ortslagen. Zu diesem Ergebnis kamen auch Felix und Florian Heim, welche für ihr Forschungsprojekt beim diesjährigen Bundesfinale von Jugend forscht den Sonderpreis „Klimaschutz“ erhalten haben. Gerade in Zeiten zunehmender Klimaerhitzung gilt es, bepflanzte Flächen im besiedelten Bereich gezielt zu erhalten und zu fördern.