Gesundheit & Pflege

Wir wollen gleiche Chancen für alle, gesund zu sein, gesund zu bleiben oder gesund zu werden. Bildung, Einkommen und sozialer Status haben immer noch einen viel zu großen Einfluss darauf, wie krank oder gesund wir sind. Unser Ziel ist eine gute Gesundheitsvorsorge und -versorgung für alle in ganz Rheinland-Pfalz. Wir unterstützen vielfältige Angebote zur Beratung und Förderung der seelischen und körperlichen Gesundheit. Die wohnortnahe Versorgung mit ambulanten und stationären medizinischen und psychotherapeutischen Angeboten sicherzustellen, ist für uns ein herausragendes Ziel.

Wir wollen die Niederlassung von Ärztinnen und Ärzten sowie Psychotherapeutinnen und -therapeuten zielgenau dort fördern, wo die meisten Menschen auf einen Arzt- oder Therapeutensitz angewiesen sind. Regionale Versorgungszentren, das Modell Gemeindepflege, spezielle Transportdienste für Patientinnen und Patienten, mobile Praxisteams und telemedizinische Angebote sind für uns wichtige Elemente einer Versorgungssicherung im ländlichen Raum.

Eine Voraussetzung für die ausreichende ärztliche Versorgung im Land ist auch eine zahlenmäßig angemessene Ausbildung von Medizinerinnen und Medizinern. Die Zahl der Studienplätze in Deutschland ist dafür keineswegs ausreichend. Deshalb setzen wir uns dafür ein, die Anzahl der Medizinstudienplätze in Rheinland-Pfalz auszubauen.

Gesundheitsberufe und Patientenvertretungen sollen Mitspracherechte in den regionalen Gesundheitskonferenzen erhalten, um Bruchstellen in der Versorgung zu vermeiden und somit Kosten zu sparen.

Wir setzen uns für den Erhalt eines wohnortnahen Angebots der Krankenhausgrund- und -regelversorgung ein. Die stationäre Versorgung darf nicht losgelöst von der ambulanten Versorgung betrachtet werden. Die Landeskrankenhausplanung wollen wir als Teil einer umfassenden medizinischen Versorgungsplanung weiterentwickeln.

Unsere Ziele in der Pflege sind Selbstbestimmung sowie soziale und kulturelle Teilhabe für alle Menschen auch im hohen Alter. Das lässt sich nur mit gesundheitlicher Prävention und Rehabilitation sowie altersgerechten barrierefreien Wohn- und Lebensräumen erreichen. Jedes Quartier und jede Gemeinde braucht ein Entwicklungskonzept, um Versorgung, Mobilität, Unterstützung und Pflege vor Ort zu sichern.

Wir wollen, dass Vertreterinnen und Vertreter von Pflegebedürftigen, deren Angehörige sowie Einrichtungen, Pflegestützpunkte und Kommunen in regionalen Pflegekonferenzen zusammenarbeiten. Wachsende Überlastung sowie ungenügende Anerkennung und Vergütung drängen viele Pflegekräfte frühzeitig aus dem Beruf. Deshalb brauchen wir eine Verbesserung von Arbeitsbedingungen und Stellenwert der Pflege. Wir gründeten die bundesweit erste Pflegekammer mit einer Pflichtmitgliedschaft, damit Pflege ihre eigenen Qualitätsmaßstäbe und Standards setzen kann. Wir wollen die Attraktivität des Berufes weiter erhöhen und haben zusätzliche Ausbildungsplätze in der Pflege geschaffen, um den zunehmenden Fachkräftebedarf zu sichern.

Pressemitteilungen zum Thema

Gebt das Hanf (kontrolliert) frei – Ende der Kriminalisierung überfällig
Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, André Schulz, hat sich für die Legalisierung von Cannabis ausgesprochen. Dazu äußert sich Katharina Binz, drogenpol. Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion: „Wir sollten uns ehrlich machen in der Debatte um Cannabis. Die Kriminalisierung des Cannabis-Konsums verstopft Strafverfolgungsbehörden unnötig und verhindert wirksamen Jugendschutz. Der Dealer fragt…
Bericht zur Lage von Menschen mit Behinderungen: Wir gehen den Weg weiter
Im Plenum wurde der Siebte Bericht zur Lage von Menschen mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz vorgestellt. Dazu äußert sich der inklusionspolitische Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion, Daniel Köbler: „Der Bericht zeigt, dass wir schon einiges erreicht, aber auch noch Herausforderungen zu bewältigen haben: Ich freue mich, dass die Anzahl arbeitsloser Menschen mit Schwerbehinderung zurückgegangen ist. Aber es bleibt viel…

Parlamentarischen Initiativen zum Thema

Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Studienplatzvergabe für das Fach Humanmedizin
Am 19. Dezember 2017 hat das Bundesverfassungsgericht die bisherige bundesweite Praxis zur Studienplatzvergabe für das Fach Humanmedizin als teilweise verfassungswidrig eingestuft. Insbesondere die weit überwiegende Vergabe aufgrund der Abiturnote hat das Gericht kritisiert und stattdessen stärker die Berücksichtigung außerschulischer Eignungskriterien fordert. Hier geht es zum GOLT Studienplatzvergabe Humanmedizin