Doppelhaushalt sichert gesunde Ernährung an Kitas und Schulen

Die Förderung gesunder Ernährung an rheinland-pfälzischen Kitas und Schulen ist ein Erfolgskonzept. Mithilfe des EU-Schulobst- und Schulmilchprogrammes wurden in den vergangenen Jahren immer mehr Kitas und Schulen mit frischem Obst, Gemüse und Milchprodukten versorgt.

Im vergangenen Schuljahr haben sich über 1.000 Schulen und mehr als 2.000 Kitas mit zusammen rund 285.000 Kindern angemeldet. Das sind fast 90 Prozent der Grund- und Förderschulen und zwei Drittel aller Kitas im Land. Das soll auch in Zukunft so bleiben.

Dazu erklärt Andreas Hartenfels, fachpolitischer Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion für Umwelt und Ernährung:

„Mit dem Doppelhaushalt 2019/20 stellen wir sicher, dass dieses tolle Angebot auch weiterhin in allen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden kann. Denn eine ausgewogene Ernährung ist ein unverzichtbarer Baustein für die gesunde körperliche und geistige Entwicklung unserer Kinder. Der hohe Stellenwert regionaler und saisonaler Produkte fördert außerdem das Wissen der Kinder um die Vielfalt auf den heimischen Äckern und unterstützt gleichzeitig die rheinland-pfälzische Landwirtschaft.“

 

Hintergrund:

 

  • Im Rahmen des EU-Schulprogramms werden den Schülerinnen und Schülern in Grund- und Förderschulen sowie den Kindern in Kitas einmal pro Woche kostenfrei eine bis zwei Portionen Obst und Gemüse zur Verfügung gestellt. Das Angebot muss sich im Schuljahresdurchschnitt unter anderem auf mindestens 20 Prozent Bioprodukte belaufen. Neben den EU-Mitteln sichern auch Landesmittel dieses Programm auf einem hohen Niveau ab.
  • Auch regionale Produkte aus Rheinland-Pfalz und den angrenzenden Regionen spielen dabei eine wichtige Rolle. Importierte Sorten und Produkte aus Übersee dürfen nicht verwendet werden, sofern saisonale und regionale Alternativen zur Verfügung stehen. Um lange Transportwege zu vermeiden und ein frisches Angebot zu gewährleisten, werden Kooperationsvereinbarungen mit Erzeugern aus der Region abgeschlossen.
  • Das Ziel der Landesregierung ist es, im Bereich Ernährung bis zu 30 Prozent Bio-Anteil und 50 Prozent regionale Produkte zu erreichen. Darauf arbeiten wir auch mit dem Öko-Aktionsplan hin.

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