Alarmierende Studienergebnisse: Luftverschmutzung eindämmen statt Grenzwerte schönrechnen

Zu den heute vorgestellten Studienergebnissen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitätsmedizin Mainz und des Max-Planck-Instituts für Chemie zu Gesundheitsrisiken durch verschmutzte Luft erklärt Andreas Hartenfels, umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion:

„Die Ergebnisse beweisen, dass die derzeit geltenden Grenzwerte für Feinstaub nicht heraufgesetzt werden dürfen. Laut Aussagen der Forscherinnen und Forscher gehört verschmutzte Luft zu den größten Gesundheitsrisiken. Viele dieser Risiken wie Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht und Rauchen können wir individuell beeinflussen – nicht aber, welche Luft wir atmen. Besonders auf Kleinkinder, ältere Menschen und Menschen mit gesundheitlichen Vorbelastungen muss hier Rücksicht genommen werden. Oberste Priorität politischen Handelns muss der Gesundheitsschutz der Menschen haben. Wir sollten uns deshalb nicht in einer Debatte über Grenzwerte verfangen, sondern wirksame Maßnahmen zur Eindämmung des Schadstoffausstoßes ergreifen – unserer Gesundheit und der Umwelt zuliebe.“

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