Pressemitteilung | 09.01.2018

Offener Brief – GRÜNE fordern Bahn zum Handeln auf

GRÜNE aus den Landtagen, dem Bundestag und dem Europaparlament fordern in einem gemeinsamen offenen Brief an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn, Dr. Lutz, den Konzern dazu auf, die Nutzung des Totalherbizids Glyphosat schnellstmöglich zu beenden. Vorbild soll dabei die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) sein, die zusammen mit den Umweltverbänden einen über fünf Jahre laufenden Alternativplan entwickelt hat, der Glyphosat schrittweise verbannen soll. Damit beendet die ÖBB den Einsatz des Totalherbizids sogar noch vor dem Auslaufen der Genehmigung durch die EU-Kommission. Dazu Jutta Blatzheim-Roegler, landwirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion:

„Der Einsatz von Glyphosat findet nicht nur in der Landwirtschaft statt, auch die DB ist ein Großverbraucher des umweltschädlichen Herbizids. Bei allem Verständnis dafür, die Gleisbette von Pflanzen freizuhalten, die Deutsche Bahn muss sich ihrer Verantwortung auch für die Umwelt stellen. Alle gesellschaftlichen Bereiche haben die Aufgabe, sich für den Erhalt der Arten einzusetzen und die natürlichen Ressourcen zu schützen. Wir erwarten daher, dass auch die DB ihren Beitrag für Umwelt und Artenvielfalt leistet und nach dem österreichischen Vorbild schnell auf die Nutzung von Glyphosat verzichtet.“

Den offenen Brief finden Sie hier.

Pressekontakt

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