Pressemitteilung | 17.02.2017

Neue Studie der Unimedizin Mainz: Fluglärm verursacht Gefäßschäden

Heute hat die Universitätsmedizin Mainz die Ergebnisse einer weiteren Studie zu Fluglärm vorgestellt. Dazu äußert sich der gesundheitspolitische Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion, Daniel Köbler:

 

 „Die Ergebnisse der Studie sind deutlich und erschreckend: Fluglärm kann eine Gefäßfunktionsstörung und eine deutliche Erhöhung der Stresshormone bewirken. Dadurch werden Herz-/Kreislauferkrankungen begünstigt. Experten bezeichnen die Untersuchungsergebnisse als  Durchbruch in der Lärmforschung. Der gleiche Lärmpegel mit mittlerer Schallintensität von Umgebungslärm, sogenanntem „White Noise“, hatte in dem Versuch dagegen keine derartig  negativen Folgen für die Gefäße. Dass uns Verkehrslärm allgemein und insbesondere Fluglärm krank machen kann, wussten wir bereits. Dass es den Menschen aber unabhängig vom Lärmpegel mehr schadet, als Umgebungslärm, das ist nun mit dieser Studie wissenschaftlich bewiesen.“

  

Die verkehrspolitische Sprecherin, Jutta Blatzheim-Roegler, erklärt:

„Der Frankfurter Flughafen schadet den Menschen in der Umgebung zum Teil massiv. Gerade erst hat die 200. Fluglärmdemo stattgefunden, in der Woche für Woche die Gegner gegen den Lärm protestieren. Fraport sollte diese Stimmen hören und die gesetzliche Nachtruhe respektieren, die wir im Übrigen für alle Flughäfen einfordern. Eine verantwortliche Verkehrspolitik muss sich der Gesundheit der Menschen verpflichtet fühlen.“

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Dilek Otto

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